4. Starkbierabend in vollbesetzter Eintracht-Gaststätte

Präsident Trump ist auch in Kleinheubach ein großes Thema. Ralf Holl und Thomas Bissert, alias Bruder „Hannjörch“, haben in ihren Reden mehrmals in Richtung USA ordentlich ausgeteilt. Aber auch Ortsgeschehen, irrwitzige Entscheidungen auf kommunaler Ebene, Bauwahnsinn und heimischer Sport waren Themen. Vor vier Jahren hat Ralf Holl diesen humorvollen, immer ausverkauften Starkbierabend ins Leben gerufen. Auch am Samstag, den 04. März war die Gaststätte der Eintracht wieder voll besetzt.

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"Wer ist eigentlich dieser Trampel mit der Föhnwelle über seinem Arschgesicht?" Dieser Frage ging Ralf Holl als rasender Reporter vom „KleinHOLLbacher Tagesblättche“ in einem Telefonat mit Trump nach. Dort stellte er ihm einige Fragen, wie zum Beispiel, wie er sein angeknackstes Image zu Frauen wiederherstellen wolle. Er antwortete: "I know! Daran habe ich sehr gearbeitet, ich habe jetzt im Oval-Office keinen Pinup-Kalender mehr hängen, sondern habe mir extra einen No–TITZ-Block zugelegt". Kommunalpolitisch brachte Holl wieder das Verhältnis Böhner-Hannjörche auf den Tisch. Dabei stellte er fest, dass ein Mauerbau zum Böhnerland zuviel kosten würde, zumal ja alles Geld schon im Bieber-Damm, im Feuerwehrhaus und in den Riesenkreisel stecke. Und eigentlich heißt es ja auch: "Was die Natur trennte, soll der Mensch nicht verbinden", was aber ja leider schon durch die Brücke nach Hebboch zunichte gemacht wurde.

"Bruder Hannjörch" packte fast das ganze Weltgeschehen des vergangenen Jahres in seine opulente Rede, aber auch lokales Geschehen. "Die Bundesregierung empfahl letzten Sommer in ihrem neuen Zivilschutzkonzept sogenannte Hamsterkäufe. Nach der Kaufempfehlung waren Hamster deutschlandweit innerhalb weniger Stunden restlos vergriffen, alle Zoohandlungen ausverkauft. Hamster? Habe sie keinen einzigen mehr, bestätigte die Leiterin des Fressnapf in der Seehecke. Vernon Dietrich vom Kaninchenzuchtverein bestätigte Übergriffe auf seine Deutschen Riesen. Und noch einen irren Engpass gab es regionweit, auch im Hannjörcheland. "Ich hätte ja gedacht, Wasser, Öl oder Streusalz könnte knapp werden. Aber gelbe Säcke? Wie ich diese Meldung in der Zeitung gelesen habe und dann meine letzten dreißig Rollen gelbe Säcke im Schrank nachgezählt habe, war ich verzweifelt. Worin sollte ich denn jetzt meine Pet-Flaschen zum Rewe tragen?"

Deutliches Lob fand er für die einzige und erste, bayernweit anerkannte und mit EU-Mitteln geförderte mobile Verkehrsberuhigung - Dem Traktorfahrer Leo Wolz, der täglich, auch im Winter, mit seinem Traktor durchs Ort gurke. Im letzten August fanden erste Livetests zum Thema Verkehrsberuhigung, Tempo 30 und Megakreisel mit Wolz im Ortsgebiet von Kleinheubach statt. Die Stimmung war so toll, dass einige sangen: "Leo holt uns mit seim Traktor ab, Leo mit dem macht er niemals nicht schlapp, und er färbt sich dunkel seine Haar, den eitel ist er ja a".

Auf eine kuriose Entdeckung, die auch bei Biologen für Begeisterung sorgt, wies Bruder Hannjörch besonders hin: Auf dem Rasenplatz der Eintracht-Arena entdeckten Insektenkundler der Gothe-Universität Frankfurt eine bislang unbekannte Marienkäfer-Art. Von ihren Artgenossen unterscheidet sich die Marienkäfer-Variante, die den wissenschaftlichen Namen "Coccinellida 14 Hannjörchus" erhalten soll, insbesondere dadurch, daß ihre Deckflügel keine Punkte aufweisen. Zudem krabbeln die Tierchen vergleichsweise orientierungslos über den Rasen, da sie, anders als ihre Artgenossen, über sechs linke Beine verfügen. Nach derzeitigem Forschungsstand ist die Eintracht-Arena der einzige bekannte Lebensraum der punktlosen Art. Erstaunlich deshalb, weil sich Marienkäfer üblicherweise gar nicht erst in Kreisklasse-Stadien ansiedeln: "Die empfindlichen Tiere mögen keine schnellen Bewegungen oder allzu großen Lärm wie etwa bei einem Torjubel der Heimmannschaft, erklärte der Frankfurter Entomologe Charles Darwin. Aber das scheint hier bei der SG Eintracht ja kein Problem zu sein." Die ersten gesammelten Marienkäfer der Art Coccinellida Hannjörchus würden bald in einem eigens errichteten Raum im neuen Museum im „Alten Rathaus“ ausgestellt werden.

Text: Anja Keilbach / Foto: Gerd Kummer

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