10. Jubiläums-Salvatorabend der Eintracht Bruder Hannjörch, alias Thomas Bissert, begeistert wieder die Zuhörer

Ein volles Sportheim, gut gelaunte Gäste und ein Abend mit viel Lachen und Singen!
Das Leben kann doch so schön und einfach sein…..

vlnr.: stellv. Landrat Bernd Schötterl; 1. Bürgermeister Thomas Münig;
Bruder Hannjörch – alias Thomas Bissert; 1. Vorstand Peter Fiebelkorn

Zu Beginn würdige 1. Vorstand Peter Fiebelkorn den leider abwesenden Ralf Holl, der vor 10 Jahren diesen Starkbierabend initiierte und ins Leben rief! Hierfür gebührt ihm großen Dank und viel Applaus!

Hiernach begrüßte Fiebelkorn alle Gäste auf das Herzlichste! Kleinheubacher, Freunde aus Miltenberg und „unsere“ Nachbarn aus Großheubach. „Da tu ich mir doch etwas schwerer bei der Begrüßung“, so ein gut gelaunter Peter Fiebelkorn augenzwinkernd in Richtung Böhner. Diese bat er um sofortige Rückmeldung des morgigen Ergebnisses der  Bürger-meister-Stichtagswahl: Zipf – Öttinger! „Man wolle doch den Namen des neuen Gemeinde-oberhaupts wissen um sich, seelisch und moralisch, auf dieses einstellen zu können.

Von seinem USA-Besuch bei seiner Tochter nebst Familie berichtete Fiebelkorn ganz aktuell. „Alles ist sehr teuer! z.B. ein Bier 0,33 ltr. ca. 10 Dollar, Wein 0,2 ltr. 14 bis 18 Dollar, dazu kommt das Essen und min. 20 % Bedienungsgeld plus Steuern! Da kam es bei der Kontrolle der ein oder anderen Rechnung zu sehr großen Augen.“ Zu mindestens war der Kraftstoff an der Tanke ( 1 Liter ca. 70 US-Cent ), vor der Iran-Aktion, gegenüber den deutschen Preisen sehr günstig. Folgerichtig schlug er seiner Frau Annette, beim nächsten Besuch in den USA, vor, einfach 4 bis 5 Stunden mit dem Auto, ohne etwas zu trinken oder zu essen, durch die Gegend zu fahren! „Hierbei könnten wir wirklich viel Geld sparen!“

Nach unserer Rückkehr nach Deutschland hat mich mein Enkel Liam angerufen und gesagt: „Opa ich habe geträumt, dass du mir 100 Dollar dagelassen hast.“ Daraufhin ich: „Wir haben dir doch in einem Briefumschlag 10 Dollar dagelassen!“ Liam: „OK, Opa, dann bekomme ich aber noch 90 Dollar von Dir!“

Bruder Hannjörch sorgt für Lachsalven!

Schon beim Einzug mit seiner traditionellen „Bayern-Hymne“, ist die Stimmung bei den Gästen bestens und ausgelassen. Vor der Fastenpredigt machte Bruder Hannjörch, in Anspielung auf die z.Zt. provisorisch abgedeckten Bodenarbeiten in der Gaststätte, noch die Anwesenden mit den Verhaltens- und Sicherheitsregelung vertraut: ( In Anspielung auf die z.Zt. provisorisch abgedeckten Bodenarbeiten in der Gaststätte )

Zu ihrer aller Sicherheit übertreten sie weder die grünen, die gelben, die blauen, die roten

oder irgendwelche anderen Linien! Lehnen sich nicht über die Absperrungen! Leisten sie den Anweisungen des Sicherheitspersonales, kenntlich an den weißen Hemden und der Lederhose unbedingt Folge. Auch wenn diese sie in mittelhochdeutsch, Kirchenlatein, Ober-Odenwälder-Mischdialekten oder Nieder-Spessarterisch ansprechen. Das Fotografieren mit künstlichen Aufhellgeräten, sogenannten Blitzlichtern, ist im Laufe der Veranstaltung leider untersagt. Die Anfertigung von Kalt-Nano-Radierungen, Holz und Linolschnitten, Tusch-, Feder- und Pastelzeichnungen, Rötelskizzen, Aquarellen sowie klassischen Ölgemälden und Lithographien unterliegt hingegen keinen Beschränkungen.

Liebe Fasten-Mitschwesterinnen und Fasten-Brüder, Diverse und Anderskatholische, Badische und Unsympathische, Mineralwassertrinker, Zwangsverpflichtete Lebens-partner*innen, oder Freiwillige her geschleifte, Böhner und Hannjörche! Wir sind hier zusammengekommen und halten nun eine kleine Andacht zum Thema:

„Fasten in Zeiten des Mangels und Überflusses, Mangel an Intelligenz und Überfluss an Idioten“. Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:

„Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!“

Und ich lachte und war froh und es kam schlimmer.

Ich stelle meine Predigt, auch unter das dunkele Licht, des Scheffelns und Genderns,

nicht bei X und auch nicht bei TikTok sowie unter die Thematik:

„Was kommt noch von Trump?“

Annektiert, der nach eigenen Worten: „Größte Pirat aller Zeiten“

erst Grönland, danach Island und am Ende sogar noch Legoland?“

Um sich etwas von diesen Irren und Wirren dieser Welt abzulenken, gibt es dieses Jahr, viele Gelegenheiten und sehr gute unterhaltsame Termine zum 30-jährigen Jubiläum unseres Kulturzentrums Hofgarten. Auf der Internetseite: www.kleinheubach.de stehen alle Termine

zur Einsicht zur Verfügung!

Bissert, als Bruder Hannjörch, aber auch nachdenklich und ernsthaft:

„Wir haben es geschafft, über 75 Jahre in einem Land zu leben, in dem es möglich ist, die Regierenden zu kritisieren. In anderen Ländern wird man für einen Auftritt, wie diesen

eingesperrt. Wer dieses Glück und diese Freiheit nicht schätzt, der mache bitte Platz für die Menschen, die an dieser Freiheit teilhaben wollen“.

Mit dem Schlusssatz: „Ach du holder Gerstensaft, du schwächst mich immer wieder!

Heute hab ich Mist verzapft, und morgen tu ich´s wieder!“, und einem Auszug mit der „Bayern-Hymne“ endete eine grandiose und facettenreiche Fastenpredigt 2026.

Zum Abschluss kamen, als der stellvertretenden Landrat Bernd Schötterl, das Mikrofon ergriff, die Gäste noch in den Genuss eines gemeinsamen „Rudel-Singens“.

Mit der Melodie des Schlagers: „Tränen lügen nicht“ und dem Text frei nach Otto Walkes: „DÄNEN lügen nicht“, trieb es vielen Anwesenden die Lach- und Freudentränen in die Augen!

Beim Abschlusslied: „Babicka“ von Karel Gott, gab Schötterl noch einmal Alles und somit endete der 10. Salvotorabend bei bester Stimmung und sehr guter Laune.

Viele Gäste blieben danach noch sitzen und liesen den Abend, bei dem einen oder anderen Salvator, gemütlich ausklingen.

Text & Foto: SG Eintracht Kleinheubach